Wir haben es doch …

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir deutschen wieder einmal den Goldesel für alle südeuropäischen Länder spielen dürfen, die jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben und unter ihren horrenden Staatsschulden nun einzuknicken drohen. Die EU spannt riesige Rettungsschirme auf, die uns – wenn es nicht gut läuft – schnell mal weit über 100 Mrd Euro Kosten können. Dazu noch einige Mrd aus dem Griechenland Rettungspaket und natürlich unseren deutschen Beitrag zum IWF, der ja ebenfalls an allen Paketen beteiligt ist, nicht vergessen. Da wird einem Angst und bange, wenn die Politiker mit solchen Summen hantieren. Zumal das schon bei kleinen Summen in Städten und Gemeinden überhaupt nicht klappt. Eigentlich kann man sich nur wünschen, dass es eine hohe Inflation gibt, damit die Schulden – die wir haben und die noch dazu kommen – überhaupt irgendwie abbaubar sind. Ich glaube nicht mehr an den Euro, wie es Ihn momentan gibt, da das Gefälle zwischen den Südeuropäern und Nordeuropäern einfach zu groß ist und diese ohne eigene Währung keine Chance haben, durch Abwertung Ihre wirtschaftlichen Nachteile wieder wett zu machen.

Wir zahlen für Banken, wir zahlen für andere Staaten, wir zahlen für alles.

Die Frage ist nur: Wie lange noch? Wann kommt für Deutschland das Böse erwachen? Wer hilft UNS dann? Was ist mit den deutschen Bürgern, die sich jeden Tag den Hintern aufreißen und einen Großteil ihres sauer verdienten Geldes an den “Staat” abgeben müssen? Wie können die Politiker Sätze wie “Wir werden der Euro retten, koste es was es wolle” kundtun? Haben die sich mal mit Ihren Bürgern unterhalten? Ich befürchte nicht, einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl gab es ja bei der Landtagswahl in NRW.

 

Ich fühle mich schlecht bei den Summen und möchte nicht an die finanzielle Zukunft denken.